Dustcontrol GmbH 2017-03-24T18:44:51+00:00

Dustcontrol GmbH

Technology for Healthy Business

Auftrag

Umsetzung einer mit VISTEM erarbeiteten Critical Chain Projektmanagement Strategie.

Critical Chain Project Management wirkt auch im kleinen Maßstab

Manchmal erreichen die VISTEM GmbH & Co. KG Anfragen für Implementierungen in Unternehmen, die eigentlich viel zu klein sind, um von den VISTEM-Experten für Critical Chain Projektmanagement (CCPM) übernommen zu werden. Doch auch ohne den Standardablauf und die umfassende Beratung, die VISTEM normalerweise leistet, können kleinere Unternehmen von CCPM profitieren: Im Folgenden lesen Sie, wie aus der Theory of Constraints (ToC) abgeleitete Maßnahmen bei diesem Unternehmen zu radikalen, positiven Veränderungen führten:

Dustcontrol GmbH: Ein überzeugendes Angebot

Nachdem Klaus Kopf, Projektleiter bei der Dustcontrol GmbH an einem VDI-Seminar von VISTEM-Geschäftsführer Uwe Techt zum Critical Chain Projektmanagement teilgenommen hatte, war ihm klar: Das müssen wir unbedingt bei uns einführen!
Seit 1972 stellt Dustcontrol hocheffiziente industrielle Staubabscheider her. Durch Punktabsaugung von Staub und anderen Verunreinigungen sorgt Dustcontrol für sicheres Arbeiten und gute Luft. Das Mutterunternehmen hat seinen Hauptsitz in Schweden, der deutsche Stammsitz ist im baden-württembergischen Gäufelden angesiedelt.
Das Problem: Mit einem Jahresumsatz von 4 Millionen Euro und viereinhalb Projektmanagern in der Entwicklung ist Dustcontrol zu klein, als dass mehrere VISTEM-Berater den Prozess begleiten könnten. Solche Change-Projekte rentieren sich erst ab einem Jahresumsatz von 100 Millionen Euro.

Funktionsweise der TOC in der Produktion mit „choke the release“

Doch Klaus Kopf ließ nicht locker. „Nichtsdestotrotz wollten sie, dass wir vorbei kommen“, erzählt Wolfram Müller, Sales Director bei der VISTEM. Also machte Müller dem Projektleiter im Mai 2014 das überzeugende Angebot: „Wir kommen für einen Tag zu Ihnen, um mit Ihren Mitarbeitern einen Intensiv-Workshop zu CCPM zu halten. Abends setzen wir uns dann zusammen und besprechen, welche Maßnahmen innerhalb eines vereinbarten Zeitrahmens umzusetzen sind.“

Kurze Zeit später wurde in einem gemeinsamen Workshop die CCPM-Strategie erarbeitet. Die Vereinbarung, die am Ende des Workshops geschlossen wurde, war: „Freeze“ -, das heißt genau:
Das Unternehmen erstellt eine Liste aller laufenden Projekte, priorisiert diese und friert mind. 25% der Projekte ein. Es darf dann nur an den Aufgaben aus den aktiven Projekten gearbeitet werden.

„Im letzten Jahr sind wir auf Ihre Methode „Critical Chain“ aufmerksam geworden. In einem Tagesseminar bei uns im Hause haben wir die Knackpunkte bei der Projektarbeit herausgearbeitet, Messgrößen festgelegt, um unseren Fortschritt messen zu können. Die Anzahl der abgeschlossenen Projekte je Monat ist von knapp 5 auf über 9 Projekte gestiegen. Vielen Dank für die Anregungen, wir sind begeistert!“
Klaus Kopf, Projektleitung Dustcontrol GmbH