Anonymer Selbsttest in einer Minute 2018-04-12T13:41:03+00:00

Online Multitasking Schnelltest – wie schlimm ist es wirklich?

Wussten Sie, dass Menschen und Unternehmen mit wenig Multitasking im Vergleich zu denen mit viel Multitasking deutlich erfolgreicher sind? Das ist eines der wichtigsten Ergebnisse der „großen Multitasking Studie 2016„.

studie-multitasking-im-projektmanagement-status-quo-und-potentialeIn der Grafik ist deutlich zu sehen: je größer das Multitasking (auf der X-Achse nach rechts) desto weniger Unternehmen bezeichnen sich erfolgreicher als die Konkurrenz.

Mit diesem kurzen Onlinetest (ca. 1 Minute) können Sie Ihren Multitasking-Status sofort und anonym ermitteln. Der Schnelltest besteht aus 7 Symptomfragen. Aus diesen wird der Multitasking-Score von 0 (perfekt) bis 10 (extremes Multitasking) – wie in der Studie und Grafik – berechnet.

Sie erhalten die Ergebnisse sofort angezeigt. Ganz nebenbei erhalten Sie auch noch eine grobe Abschätzung, wie viel mehr Projekte Sie leisten könnten, wenn das negative Multitasking entfallen würde. Wenn Sie wünschen, erhalten Sie die Ergebnisse auch als kleine pdf-Präsentation kostenlos zugesandt.

1. An wie vielen Aufgaben (aus einem oder mehreren Projekten und aufgrund des Tagesgeschäfts) arbeiten Sie oder ein Mitarbeiter typischerweise gleichzeitig bzw. parallel? Das entspricht der Anzahl an Aufgaben, die einem Mitarbeiter gleichzeitig zugewiesen sind.

1
2 bis 3
4 bis 5
6 bis 10
mehr als 10

2. Was ist typisch bei der Erledigung von Aufgaben?

Eine Aufgabe wird vollständig fertiggestellt, bevor der Mitarbeiter zu einer anderen Aufgabe wechselt.
Eine Aufgabe wird (mehrfach) unterbrochen (inklusive Wartezeiten), bevor sie vollständig fertiggestellt werden kann.

3. Der Projektplan berücksichtigt, dass ein Mitarbeiter nicht tatsächlich zwei Aufgaben gleichzeitig bearbeiten kann.

Ja
Nein

4. Wie sehen strategische Prioritäten bei Ihnen aus?

Unsere Projekte sind in Prioritätsgruppen gegliedert.
Unsere Projekte haben eindeutige strategische Prioritäten (Rangfolge).
Die Prioritäten der Projekte sind ziemlich unklar.

5. Wie managen Sie die operativen Prioritäten?

Die operativen Prioritäten sind identisch mit den vom Management kommunizierten strategischen Prioritäten.
In die operativen Prioritäten spielen mehrere Gesichtspunkte hinein und werden von jedem Mitarbeiter oder jeder Gruppe selbstständig entschieden.
Es gibt ein eindeutiges Verfahren, das jedem Mitarbeiter im Unternehmen die operative Priorität eines Arbeitspaketes transparent darstellt.

6. Wie ändern sich operativer Prioritäten?

Nachdem ein Vorgang begonnen wurde, hat die Veränderung der operativen Priorität keinen Einfluss mehr - der Vorgang wird auf jeden Fall zuerst abgeschlossen.
Operative Prioritäten ändern sich oft - „Wer am lautesten schreit“ spielt eine wichtige Rolle. Aufgaben werden ggf. unterbrochen.

7. Dass höhere Führungskräfte in die operative Priorisierung eingreifen (müssen), kommt ...

... so gut wie nie vor.
... ziemlich oft vor.

Für die nächsten zwei Fragen bitten wir Sie um ein Gedankenspiel: Stellen Sie sich folgende Situation vor:

In Ihrer Abteilung bzw. in Ihrem Unternehmen bleibt alles genau gleich, abgesehen von einer Ausnahme: Ihr Projekt hat die absolut höchste Priorität und ist das einzig aktive Projekt.

Alle nötigen Ressourcen/Experten sind bei Bedarf sofort verfügbar. Aufgaben beginnen immer erst nach sauberer und hoch qualitativer Fertigstellung von vorangehenden Arbeitspaketen. Auch Sie können fehlerfreie Arbeit abliefern – es gibt viel weniger Fehler und Feuerwehraktionen. Der Verwaltungsoverhead ist praktisch verschwunden.

Alle sind nur auf dieses Projekt fokussiert. Damit sind alle negativen Symptome verschwunden! Das Projekt läuft optimal schnell und mit geringstem Aufwand.

8. Wie viel % der heutigen Projektlaufzeit könnte Ihrer Meinung nach "eingespart" werden?

Bis zu 10%
11% bis 20%
21% bis 30%
31% bis 40%
41% bis 50%
mehr als 50%

9. Wie viel % des aktuell benötigten Aufwands könnten entfallen, weil nicht wertschöpfend oder durch vorhandene Probleme verursacht?

Bis zu 10%
11% bis 20%
21% bis 30%
31% bis 40%
41% bis 50%
mehr als 50%

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Der Hintergrund zur Multitasking Studie

Wenn Projekte fließen, dann können mehr Projekte in kürzerer Zeit mit den gleichen Ressourcen durchgeführt werden.
Immer wieder stellen wir bei unseren Kunden fest, dass die Probleme in der Multiprojekt-Steuerung sehr ähnlich sind. Eine Schlüsselfunktion hat das „negative Multitasking“: – Arbeiten werden nicht beendet, bevor eine neue Aufgabe begonnen wird, was zu einer erheblichen Verlängerung aller Aufgaben führt.
Mit der Studie „Multitasking im Projektmanagement. Status Quo und Potentiale“ haben wir unsere Beobachtungen auf eine breitere, wissenschaftlich fundierte Basis gestellt.
Claudia Simon, VISTEM GmbH & Co. KG

Produktivitätsschädigendes Multitasking wird immer wieder breit diskutiert. Ist da aber wirklich was dran? Ist das wirklich ein Problem, das existiert und – vor allem – wird es als belastend wahrgenommen? Lassen sich Verbesserungspotenziale daraus ableiten? Ich finde es wichtig, dass solche Fragen nicht nur diskutiert werden, sondern auch wissenschaftlich untersucht werden.
Prof. Ayelt Komus

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